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<title>Chemnitz in der Fremde</title>
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<lastBuildDate>Tue, 17 Nov 2009 08:27:14 +0100</lastBuildDate>
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<title>Ich bin ein ChMEINtzer</title>
<link>http://chemnitz.blogg.de/eintrag.php?id=91</link>
<description><![CDATA[Seit gestern bin ich (mehr oder weniger) stolzer Besitzer einer der (mehr oder weniger) begehrten ChMEINtz-Umhängetaschen. Und das kam so:<br /><br />Wie weiter unten beschrieben, hatte ich vor einiger Zeit fünf Bilder beim Fotowettbewerb der Stadt Chemnitz eingereicht. Eines davon wurde von der Jury unter die Top50 gewählt, und dafür hat mir Chemnitz jetzt eine der Umhängetaschen zugeschickt. Finde ich übrigens sehr nett. <br /><br />Jetzt stehe ich natürlich vor dem Dilemma: Was tun? Die Tasche scheint qualitativ hochwertig, ist praktisch, und natürlich laufe ich gern mit Sachen rum, auf denen Chemnitz steht. Aber eben nicht ChMEINtz. Weil ich, wie ebenfalls irgendwo weiter unten beschrieben, das Wortspiel albern und absolut schlecht finde. Da muss ich mir wohl was einfallen lassen ...<br /><br />
 <br /><br /> &nbsp;]]></description>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 08:27:14 +0100</pubDate>
<dc:creator>roehme</dc:creator>
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<title>Der ostdeutsche Fußball und das Geld</title>
<link>http://chemnitz.blogg.de/eintrag.php?id=90</link>
<description><![CDATA[Mit großem Interesse verfolge ich seit einiger Zeit den Einstieg von Red Bull in den deutschen Fußball. Der österreichische Getränkehersteller hat einen Fußballclub in Markkranstädt im Süden von Leipzig quasi aufgekauft und startet seit dieser Saison seinen Plan, in wenigen Jahren bis in die Bundesliga aufzusteigen und dann in Leipzig in der dann so benannten &quot;Red-Bull-Arena&quot; hochwertigen Fußball anbieten zu können. <br /><br />Schön zusammengefasst kann man das Ganze hier lesen:<br />http://www.merian.de/reiseziele/artikel/a-649912.html<br /><br />Das ganze Thema ist natürlich recht emotional behaftet und sehr umstritten. Immer wieder ist die Rede vom &quot;gekauften Fußball&quot;, eine Diskussion, die mit dem Aufstieg von Hoffenheim in die Bundesliga im letzten Jahr schonmal hochgekocht ist. Natürlich wird der Red-Bull-Verein nie eine solche Tradition vorweisen können wie die sogenannten &quot;Traditionsvereine&quot;. Kein Fan wird sich daran erinnern, wie er schon früher mit seinem Vater jeden Samstag zum &quot;Club&quot; gegangen ist. <br /><br />Auf der anderen Seite dümpeln diese Traditionsvereine seit 15 Jahren in den Untiefen der 3. bis 5. Liga herum, ohne eine realistische Chance auf Aufstieg und hochklassigen Fußball in den nächsten Jahren (was natürlich nicht ausschließlich deren eigenes Verschulden ist, im Gegenteil). Die Fankurven sind zum Sammelbecken allerlei rechtsradikaler und anderweitig gescheiterter Existenzen geworden, für die das samstägliche Spiel (bzw. die Schlägerei hinterher) zum wichtigsten und oftmals einzigen Lebensinhalt geworden sind. Ein Familienausflug ins Fußballstadion dürfte unter diesen Umständen kaum stattfinden.<br /><br />Insofern kann man auf das Engagement von Red Bull zwar schimpfen, aber ich denke, es kann den ostdeutschen Fußball (und auch sein Ansehen) durchaus nach vorn bringen. Dass sich im Profifußball alles ums Geld dreht, ist eine Tatsache. Wenn man sich damit einmal abgefunden hat, ist der RB Leipzig ein spannendes Experiment, das durchaus Erfolgschancen hat.<br /><br />
 <br /><br /> &nbsp;]]></description>
<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 10:33:19 +0200</pubDate>
<dc:creator>roehme</dc:creator>
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<title>Chemnitzer Fotowettbewerb</title>
<link>http://chemnitz.blogg.de/eintrag.php?id=89</link>
<description><![CDATA[Seit drei Monaten lief der Fotowettbewerb, den die Stadt Chemnitz unter dem Motto &quot;Erzähl von deiner Stadt&quot; veranstaltet, und ich hatte mir fest vorgenommen, daran teilzunehmen. Was ich auch geschafft habe: am Wochenende war ich in der Heimat, hatte mir extra vorher endlich ein Stativ zugelegt und war dann den halben Samstag und nochmal zu nachtschlafener Zeit in der Nacht zu Sonntag in der City unterwegs, um ein paar Aufnahmen zu machen. Auf der Bahnfahrt folgte die Bildbearbeitung, und Sonntag abend kurz vor Wettbewerbsende um Mitternacht habe ich meine fünf ausgewählten Bilder dann hochgeladen.<br /><br />Wer gucken möchte: www.erzaehl-von-deiner-stadt.de<br /><br />Die 50 von den registrierten Besuchern best-gevoteten Bilder kommen dann zur Entscheidung vor eine Jury. Der Voting-Zeitraum ist bis nächsten Sonntag verlängert worden, also wer Lust hat, findet meine Fotos fast ganz oben in den einzelnen Kategorien (weil eben so spät hochgeladen). Es lohnt sich aber auch so, sich die Bilder einfach mal anzuschauen, sind wirklich gute Sachen dabei.<br /><br />
 <br /><br /> &nbsp;]]></description>
<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 16:18:49 +0200</pubDate>
<dc:creator>roehme</dc:creator>
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<title>Zur Urlaubsvorbereitung</title>
<link>http://chemnitz.blogg.de/eintrag.php?id=88</link>
<description><![CDATA[<img src="http://data.blogg.de/1098252/images/Scontrino.png" alt="Rom (DIE ZEIT)" /><br />
Steuerehrlichkeit wird dem Italientouristen wirklich nicht einfach gemacht! Ich habe mal in einem Reiseführer gelesen, dass einen die italienische Finanzpolizei belangen kann, wenn man ohne Kassenbeleg aus einem Restaurant kommt. Das nennt sich dann "Beihilfe zur Steuerhinterziehung". Verzeihlich ist so ein Vergehen nur, wenn man anschließend italienischer Ministerpräsident wird und diesen Straftatbestand abschafft. <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 17:14:34 +0200</pubDate>
<dc:creator>TUK</dc:creator>
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<title>Wir hätten es gern ohne Boom und Absturz</title>
<link>http://chemnitz.blogg.de/eintrag.php?id=87</link>
<description><![CDATA[<i>Erwiderung auf den Essay von Edmund S. Phelps, veröffentlicht in der Zeit Nr. 35 vom 20. August 2009 auf Seite 18:</i><br />
<br />
Professor Phelps argumentiert, eine lebendige und gesunde Volkswirtschaft könne es nicht ohne Auf- und Abschwünge geben.  Die Auswirkungen dieser extremen Stimmungslagen sind für ihn kein Grund, auf eine Glättung dieser Zyklen hinzuwirken. Er vermutet, "radikaler Fortschritt" wäre auf Phasen der Euphorie und Übertreibung angewiesen.<br />
<br />
Das sehe ich nicht so. Im Kern möchte ich folgender Aussage von Professor Phelps widersprechen:<br />
<cite>"Wir brauchen Experimente; sie eröffnen uns neue Wege, effizienter zu arbeiten, neue Produkte zu erfinden und zu genießen, mehr Wohlstand zu erwirtschafteh und besser zu leben."</cite><br />
<br />
Experimente sollten meiner Meinung nach stets in kontrolliertem Maßstab und unter vorheriger Berücksichtigung der Risiken stattfinden. Für eine fixe Idee vom besseren Wirtschaften die Konjunktur zu destabilisieren halte ich für falsch. Natürlich haben auch Crahs immer Nutznießer, aber selten genügend Gewinner, um den Verlust an Vermögen zu rechtfertigen. Ich glaube im Gegenteil, dass sich in solchen Situationen einige Wenige auf Kosten der dem Trend hinterher laufenden Masse gütlich tun. Dass sich dabei auch wild spekulierende Anleger die Finger verbrennnen, rechtfertigt nicht den gesamtwirtschaftlichen Schaden.<br />
<br />
Des weiteren halte ich "neue Wege, effizienter zu arbeiten" für eine leere Managementphrase. Die wenigsten unter diesem Etikett vermarkteten Einfälle nutzen dem, der sich danach richten soll. In der heutigen Arbeitswelt sind viele Tätigkeiten schon auf inhumane Art und Weise auf Effizienz und Profit getrimmt. Mehr als neun Stunden konzentriertes Arbeiten hält aber keine Psyche lange durch. Die Fallzahlen von Burn-Outs, Herzproblemen oder allein der Umstand, dass Arbeitnehmer nach Verrichtung ihrer tagtäglichen Erwerbsarbeit völlig erschöpft sind, zeigen, wie absurd diese ständige Jagd nach Effizienz in Wahrheit ist. (>>) <br /><br /> Vor allem junge, engagierte Menschen erfahren heute eine mentale Inanspruchnahme im Beruf, die es immer schwieriger macht "neue Produkte zu erfinden", geschweige denn "zu genießen". Die Freizeit wird mit diesem Denkansatz ihrer Funktion zur Erholung, geistigen Entspannung und Neuausrichtung beraubt. Auch die Verwirklichung eigener kreativer Ideen wird unter solchen Lebensumständen stetig erschwert. Natürlich ganz im Sinne des Arbeitgebers, der Kreativität bevorzugt unter seiner Kontrolle, auf sein Kommando und zu seinem Nutzen sehen möchte. Übrig bleibt eine mehr oder weniger konsequent definierte Zeitspanne zwischen den Arbeitsphasen, in der körperliche Funktionen (Essen, Schlaf) befriedigt zu werden haben und möglichst umfangreicher Freizeitkonsum getätigt werden soll. Ja, selbst nach Feierabend steht der Mensch in der Pflicht, "Spaß zu haben"! Sprich: man habe sich bei gleichgeschalteter, inhaltsbefreiter und kostenpflichtiger "Unterhaltung" doch bitte zu "amüsieren".<br />
<br />
Dieser aufgedrückte Konsum ständig "neuer Produkte" erlaubt deren Produzenten dann eine Steigerung ihrer Umsätze und Margen, die sie anteilig an ihre Arbeitnehmerschaft(*) weiterreichen. Besser noch, das nötige Kleingeld für die gerade aktuellen Konsumartikel wird zugleich als motivationssteigerndes Mittel vor das Hamsterrad gehalten. Und das alles nennt man dann hinterher "mehr Wohlstand" und besseres Leben. Denn in Geld ausgedrückt, haben sich ja alle Teilnehmer irgendwie verbessert. Dass dabei die Lebensqualität der (beschäftigten wie unbeschäftigten) Mehrheit real ständig sinkt, ist weniger erwähnenswert.<br />
<br />
Professor Phelps zieht die Tätigkeit eines Komponisten heran, um zu illustrieren, dass schöpferische Produktivität sich nicht an Zeitvorgaben und Effizienzziele hält. Dennoch unterlässt er es dabei, zu ergründen, ob die von ihm zugrunde gelegten "Vorteile" zyklischen Wirtschaftens überhaupt im einzelnen wie gesellschaftlichen Interesse liegen. Ich möchte dieser Wahrnehmung entgegen halten, dass die von ihm gebilligten Wellen nicht aus jeder Perspektive eine Bereicherung darstellen. Vom Unterhaltungswert des Wirtschaftsteils der Zeit einmal abgesehen.<br />
<br />
(*) Gemeint ist freilich eine bevorzugt schrumpfende und sich gegenseitig nach und nach ersetzende Arbeitnehmerschaft. Denn wo bliebe sonst der Profit?]]></description>
<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 20:42:56 +0200</pubDate>
<dc:creator>TUK</dc:creator>
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<title>Warum wir uns Wahlen leisten sollten</title>
<link>http://chemnitz.blogg.de/eintrag.php?id=86</link>
<description><![CDATA[<a href="http://web.ard.de/galerie/content/nothumbs/default/887/html/1174_8380.html">Ganz eindeutig ein starkes Argument für die Durchführung von Wahlen!</a> Die Ausstellung könnte durchaus sehenswert sein... <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 18:48:44 +0200</pubDate>
<dc:creator>TUK</dc:creator>
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<title>München, 34 Grad im Schatten ...</title>
<link>http://chemnitz.blogg.de/eintrag.php?id=85</link>
<description><![CDATA[... und alles, was es dazu noch zu sagen gäbe, singt jetzt der Farin für uns: <br />http://www.youtube.com/watch?v=0AYH14gZgQw<br /><br />
 <br /><br /> &nbsp;]]></description>
<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 17:57:05 +0200</pubDate>
<dc:creator>roehme</dc:creator>
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<title>"Wir sollten vor Jahren schon alle an der Vogelgrippe sterben"</title>
<link>http://chemnitz.blogg.de/eintrag.php?id=84</link>
<description><![CDATA[Es dämmert mir natürlich schon eine Weile, dass die Panikmache um die Schweinegrippe entweder das Sommerloch oder starke finanzielle Interessen zur Ursache hat. Hier hat ein Gesundheitsexperte der SPD mal einen interessanten Artikel dazu geschrieben. <a href="http://www.wodarg.de/show/2651826.html"> Zum Artikel</a><br><br />
Hier die Reaktion des AOK-Chefs auf den Artikel: <a href="http://www.wedel-schulauer-tageblatt.de/norddeutschland/artikeldetail/article/111/auf-schweinegrippe-nicht-vorbereitet.html">Zum Artikel</a> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 10:06:28 +0200</pubDate>
<dc:creator>bienchen10071</dc:creator>
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<category domain="http://www.blogg.de/tag/schweinegrippe">schweinegrippe</category>
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<title>Medienwandel</title>
<link>http://chemnitz.blogg.de/eintrag.php?id=83</link>
<description><![CDATA[Sehr interessanter Artikel + Kommentare über die Zukunft der Medien im Internet. <a href="http://netzwertig.com/2009/08/03/medienwandel-die-kommende-fragmentierung-der-medienbranche/">Zum Artikel</a> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 09:26:17 +0200</pubDate>
<dc:creator>bienchen10071</dc:creator>
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<category domain="http://www.blogg.de/tag/medienwandel">medienwandel</category>
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<title>Spoonfork</title>
<link>http://chemnitz.blogg.de/eintrag.php?id=82</link>
<description><![CDATA[Bin im Netz gerade auf ein ganz lustiges Kreativ-Magazin gestoßen. Sind zum einen witzige Sachen dabei, zum anderen auch nette technische Spielerein. So kann ein Magazin im Netz funktionieren :)<br />
<br />
http://www.spoonfork.de/<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 14:21:48 +0200</pubDate>
<dc:creator>bienchen10071</dc:creator>
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