Sonntag, 19.02.2012
Nummer Eins der Woche
Dienstag, 17.11.2009
Ich bin ein ChMEINtzer
Wie weiter unten beschrieben, hatte ich vor einiger Zeit fünf Bilder beim Fotowettbewerb der Stadt Chemnitz eingereicht. Eines davon wurde von der Jury unter die Top50 gewählt, und dafür hat mir Chemnitz jetzt eine der Umhängetaschen zugeschickt. Finde ich übrigens sehr nett.
Jetzt stehe ich natürlich vor dem Dilemma: Was tun? Die Tasche scheint qualitativ hochwertig, ist praktisch, und natürlich laufe ich gern mit Sachen rum, auf denen Chemnitz steht. Aber eben nicht ChMEINtz. Weil ich, wie ebenfalls irgendwo weiter unten beschrieben, das Wortspiel albern und absolut schlecht finde. Da muss ich mir wohl was einfallen lassen ...
Montag, 21.09.2009
Der ostdeutsche Fußball und das Geld
Schön zusammengefasst kann man das Ganze hier lesen:
http://www.merian.de/reiseziele/artikel/a-649912.html
Das ganze Thema ist natürlich recht emotional behaftet und sehr umstritten. Immer wieder ist die Rede vom "gekauften Fußball", eine Diskussion, die mit dem Aufstieg von Hoffenheim in die Bundesliga im letzten Jahr schonmal hochgekocht ist. Natürlich wird der Red-Bull-Verein nie eine solche Tradition vorweisen können wie die sogenannten "Traditionsvereine". Kein Fan wird sich daran erinnern, wie er schon früher mit seinem Vater jeden Samstag zum "Club" gegangen ist.
Auf der anderen Seite dümpeln diese Traditionsvereine seit 15 Jahren in den Untiefen der 3. bis 5. Liga herum, ohne eine realistische Chance auf Aufstieg und hochklassigen Fußball in den nächsten Jahren (was natürlich nicht ausschließlich deren eigenes Verschulden ist, im Gegenteil). Die Fankurven sind zum Sammelbecken allerlei rechtsradikaler und anderweitig gescheiterter Existenzen geworden, für die das samstägliche Spiel (bzw. die Schlägerei hinterher) zum wichtigsten und oftmals einzigen Lebensinhalt geworden sind. Ein Familienausflug ins Fußballstadion dürfte unter diesen Umständen kaum stattfinden.
Insofern kann man auf das Engagement von Red Bull zwar schimpfen, aber ich denke, es kann den ostdeutschen Fußball (und auch sein Ansehen) durchaus nach vorn bringen. Dass sich im Profifußball alles ums Geld dreht, ist eine Tatsache. Wenn man sich damit einmal abgefunden hat, ist der RB Leipzig ein spannendes Experiment, das durchaus Erfolgschancen hat.
Montag, 14.09.2009
Chemnitzer Fotowettbewerb
Wer gucken möchte: www.erzaehl-von-deiner-stadt.de
Die 50 von den registrierten Besuchern best-gevoteten Bilder kommen dann zur Entscheidung vor eine Jury. Der Voting-Zeitraum ist bis nächsten Sonntag verlängert worden, also wer Lust hat, findet meine Fotos fast ganz oben in den einzelnen Kategorien (weil eben so spät hochgeladen). Es lohnt sich aber auch so, sich die Bilder einfach mal anzuschauen, sind wirklich gute Sachen dabei.
Samstag, 12.09.2009
Zur Urlaubsvorbereitung

Steuerehrlichkeit wird dem Italientouristen wirklich nicht einfach gemacht! Ich habe mal in einem Reiseführer gelesen, dass einen die italienische Finanzpolizei belangen kann, wenn man ohne Kassenbeleg aus einem Restaurant kommt. Das nennt sich dann "Beihilfe zur Steuerhinterziehung". Verzeihlich ist so ein Vergehen nur, wenn man anschließend italienischer Ministerpräsident wird und diesen Straftatbestand abschafft.
Sonntag, 30.08.2009
Wir hätten es gern ohne Boom und Absturz
Professor Phelps argumentiert, eine lebendige und gesunde Volkswirtschaft könne es nicht ohne Auf- und Abschwünge geben. Die Auswirkungen dieser extremen Stimmungslagen sind für ihn kein Grund, auf eine Glättung dieser Zyklen hinzuwirken. Er vermutet, "radikaler Fortschritt" wäre auf Phasen der Euphorie und Übertreibung angewiesen.
Das sehe ich nicht so. Im Kern möchte ich folgender Aussage von Professor Phelps widersprechen:
"Wir brauchen Experimente; sie eröffnen uns neue Wege, effizienter zu arbeiten, neue Produkte zu erfinden und zu genießen, mehr Wohlstand zu erwirtschafteh und besser zu leben."
Experimente sollten meiner Meinung nach stets in kontrolliertem Maßstab und unter vorheriger Berücksichtigung der Risiken stattfinden. Für eine fixe Idee vom besseren Wirtschaften die Konjunktur zu destabilisieren halte ich für falsch. Natürlich haben auch Crahs immer Nutznießer, aber selten genügend Gewinner, um den Verlust an Vermögen zu rechtfertigen. Ich glaube im Gegenteil, dass sich in solchen Situationen einige Wenige auf Kosten der dem Trend hinterher laufenden Masse gütlich tun. Dass sich dabei auch wild spekulierende Anleger die Finger verbrennnen, rechtfertigt nicht den gesamtwirtschaftlichen Schaden.
Des weiteren halte ich "neue Wege, effizienter zu arbeiten" für eine leere Managementphrase. Die wenigsten unter diesem Etikett vermarkteten Einfälle nutzen dem, der sich danach richten soll. In der heutigen Arbeitswelt sind viele Tätigkeiten schon auf inhumane Art und Weise auf Effizienz und Profit getrimmt. Mehr als neun Stunden konzentriertes Arbeiten hält aber keine Psyche lange durch. Die Fallzahlen von Burn-Outs, Herzproblemen oder allein der Umstand, dass Arbeitnehmer nach Verrichtung ihrer tagtäglichen Erwerbsarbeit völlig erschöpft sind, zeigen, wie absurd diese ständige Jagd nach Effizienz in Wahrheit ist. (>>)
Samstag, 29.08.2009
Warum wir uns Wahlen leisten sollten
Donnerstag, 20.08.2009
München, 34 Grad im Schatten ...
http://www.youtube.com/watch?v=0AYH14gZgQw
Dienstag, 11.08.2009
"Wir sollten vor Jahren schon alle an der Vogelgrippe sterben"
Hier die Reaktion des AOK-Chefs auf den Artikel: Zum Artikel